Zu den Nomaden in Ostbhutan

Unterwegs zu den Brokpas mit 2 Tage-Trek von Merak nach  Sakteng
Natur . traditionelles Handwerk . Yakhirten . Alltagskultur

Individualreise zum Wunschtermin
Reisepreis ab 1.850 EUR

16 Tage / 15 Nächte in Bhutan 
Guwahati – Samdrup (1 N) . Trashigang (2 N) . Rangshikhar (2 N) . Merak (3 N) . Miksa Teng (1 N) . Sakteng (3 N) . Trashigang (2 N) . Samdrup (1 N) – Guwahati

Diese ungewöhnliche Reise führt Sie zu den Halb-Nomaden, den Brokpas – in die Hochtäler von Merak und Sakteng in Ostbhutan. Ihr  Ursprungsmythos beschreibt wie ein dispotischer Herrscher in Tibet seinen Untertanen befahl eine Bergspitze abzutragen, da diese die Morgensonne auf seinen Palast verdecke. Während die Menschen die Knochenarbeit verrichteten, sang Aum Jomo, eine weise Frau, daß es doch einfacher wäre den Kopf des Herrschers abzuschneiden als den des Berges. Und so schritten Tapfere zur Tat. Zur Flucht gezwungen, wurden die Brokpa von Aum Jomo in ihre heutige Heimat nach Ostbhutan geführt. Aum Jomo wird heute noch als Schutzgottheit der Brokpa in Merak und Sakteng verehrt, wo sie auf dem Berg Jomo Kukhar residieren soll.

Die Brokpa sind Yak- und Schafzüchter, die in der kalten Jahreszeit in grauen Steinhäusern in der Region Trashigang leben. Sobald es wärmer wird, ziehen sie mit ihren Tierherden und Zelten in die höheren Regionen. Im Winter tauschen sie mit den Talbewohnern Butter, Käse, Yakwolle und Fleisch (Transhumanze) gegen Reis, Mais und sonstige Produkte. Brokpas sprechen eine eigenständige Sprache, Jyokha („Sprache der Viehhüter“) und besitzen eine spezielle Tracht, hergestellt aus Schaf- und Yakwolle.

Highlights

  • kulturelle Vielfalt im kaum besuchten Ost-Bhutan
  • Homestays: Begegnungen authentisch erleben
  • 2 Tagestrekking mit Zeltübernachtung
  • traditionelles Handwerk: Weben und Garne, Korbflechten
  • Alltagskultur der Brokpa – Halbnomaden in den Hochtälern Merak und Sakteng
  • beste Reisezeit: Oktober bis Mai