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Individualreise Rajasthan: "Gesichter des Göttlichen" (13 Tage)
Delhi-Varanasi-Khajuraho-Orcha-(Chambal Safari Lodge)-Agra-Jaipur-Delhi
 
 

Rajasthan - Gesichter des Göttlichen

 

Eine Reise zu den "Gesichter des Göttlichen" verspricht Ihnen Aufenthalte an Orten von einzigartiger Magie, den Genuss kulturhistorischer Schätze sowie eine abwechslungs-reiche Route durch ein wunderschönes und zugleich aufrüttelndes Land. Auf der einen Seite erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Delhi, Agra, Khajuraho und Jaipur, auf der anderen Seite die Möglichkeit einer Begegnung mit Menschen, die in der buddhistischen und hinduistischen Glaubenswelt persönlich verankert sind. Sie tauchen ein in einen Kosmos, in dem Spiritualität, Menschsein und Alltag unzertrennlich verwoben sind.

   
1. Tag - Ankunft Delhi  
Begrüßung am Flughafen durch Ihre Reiseleitung und Fahrt ins Hotel. Zeit zum Ausruhen und Frischmachen.
Danach erste Erkundungen der indischen Wirklichkeit: mit der Rikscha geht es zur Jama Masjid, der größten Moschee Indiens. Gleich daneben liegt die Altstadt mit seinen lebhaften Gassen, bunten Märkten und seiner Dichte an kleinen Tempeln. Besuch eines Jaintempels mit einem Vogelkrankenhaus, Ausdruck umfassenden Engagements für alle Wesen. 2 Nächte in einem 4* Hotel mit Garten und Pool (F)
 
2. Tag - Delhi - Besichtigung von New Delhi
Rundfahrt durch Neu-Delhi, das von den britischen Kolonialherren angelegt wurde und durch seine breiten Alleen, vornehmen Regierungsgebäude und schönen Gartenanlagen sich deutlich von Old Delhi absetzt. Hier im Süden liegen aber auch wichtige historische Bauwerke wie die erhabene Siegessäule Qutab Minar aus den Anfängen der mos-lemischen Herrschaft; das Grabmal des Herrschers Humayun, umgeben vom ältesten erhaltenen Garten der Stadt; der Schrein des Sufi-Heiligen Nizamuddin Chishti, versteckt in einer kleinen Straße, wo jeden Donnerstag bei Sonnenuntergang alte Sufi-Gesänge (qawwali) zu seinen Ehren erklingen; der Lodi-Garten mit jahrhunderte alten Bäumen, seltenen Pflanzen und wunderschönen Gräbern der Sayyiden- und Lodi-Herrscher, die maßgebend für die Architektur des Taj Mahals waren. Die englischen Kolonialherren bauten Anfang des 20.Jh. einen typischen englischen Landschaftsgarten um die rund 500 Jahre alten Denkmäler herum.
   
3. Tag - Flug nach Varanasi / Sarnath  
Transfer zum Flughafen und Flug nach Varanasi. Begrüßung am Flughafen durch die örtliche Reiseleitung. Transfer ins Hotel. Varanasi (auch Benares genannt) ist "älter als Geschichte" wie Mark Twain sagt und seit Tausenden von Jahren ein heiliger Ort.
Nachmittags Besuch der Stupa von Sarnath, der Ort, wo der Buddha nach seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum die ‚Lehre des mittleren Weges zum Nirwana' ver-kündete. Umwandlung der Stupa sowie Besuch des interessanten Archäologischen Museums. 3 ÜF in einem kleinen privaten Hotel direkt an einem ruhigen Ghat (F)
 
4./5. Tag - Varanasi - gelebter Glaube unter offenem Himmel
In alter Zeit nannte man die Stadt Kashi, die "Stadt des Lichts". Varanasi ist die heiligste Stadt der Hindus, mehr als 2500 Jahre alt und damit eine der ältesten der Welt. Es ist die Stadt Shivas - eine der drei Hauptgottheiten im Hinduismus. Hierher pilgern die gläubigen Hindus, um sich in den trüben Wassern des heiligen Ganges von ihren Sünden reinzuwaschen. Dazu kommen Schwärme von Reisenden aus der westlichen Welt, die nach spirituellen Erlebnissen hungern. Hier wollen sie meditieren, Mantras singen, Yoga lernen. Geschäftstüchtige Inder geben ihnen, wonach sie suchen.
Die beiden Tage sind ausgefüllt mit Erkundungen zu Fuß, denn in Varanasi fahren weder Autos noch Rikschas. Die verwinkelten Gassen sind voller Tempel, Menschen, Affen und heiligen Kühen, die sich frei durch dieses Labyrinth bewegen. Eines der eindrücklichsten Erlebnisse ist eine Bootsfahrt entlang der Ghats, wo bei Sonnenaufgang Hunderte von Pilgern sich zum Gebet, für ein rituelles Bad und für Gabendarbietungen einfinden - gelebte Religiosität unter offenem Himmel. Wenn die Dunstfelder langsam sich auflösen, zeigt sich die Silhouette der Kaufmannshäuser, Tempel und Paläste, die in einem rot-goldenen Licht erstrahlen.
Neben der Altstadt besuchen Sie Verbrennungszeremonien am Flussufer, die Tempel Bharat Mata, Durga und Vishwanath. Kurze Rikschafahrt zum wunderschönen Gelände der Benares-Hindu-Universität, Zentrum indischer Kunst, Kultur und Musik. Im Bharat Kala Bhawan finden Sie eine gute Sammlung von Minaturmalereien sowie Skulpturen vpm 1. bis 15.Jh. Hier steht auch der New-Vishvanath-Tempel, eine Kopie des Ende des 17.Jh. von Aurangzeb zerstörten Goldenen Tempel. In Gegensatz zu den meisten Tempeln der Stadt sind hier alle Gläubigen unabhängig von Religion, Kaste und Hautfarbe willkommen.

Empfehlung für den Abend:
ein kleines Boot mieten um Arthi-Zeremonien, rituelle Feuertänze, die an Gott Shiva gerichtet sind zu beobachten.

Fest in Varanasi
Lichterfest "Diwali" Ende Oktober/Anfang November

Diwali, das Lichterfest, das im Oktober oder November gefeiert wird, symbolisiert den Sieg der Götter über die Dämonen. Es ist der Tag, an dem die Göttin Lakshmi aus dem milchigen Ozean emporgekommen sein soll, um der Welt Wohlstand zu schenken.
Außerdem glauben die Hindus, dass am Neumondtag des Diwali die Seelen der Vorfahren ihre Häuser besuchen. Die Lichter sollen den Verstorbenen den Weg leuchten. Dafür werden am Abend die Fenster der Häuser mit Lichtern und Kerzen beleuchtet und dekoriert, Öllämpchen in die Fluten des Ganges gesetzt, die zu Hunderten in der Dunkelheit wie Sterne auf dem Wasser glitzern.
Diwali ist das fröhlichste und auch das lauteste Fest aller indischen Feste und gleich-bedeutend mit Feuerwerkskörpern. Die Festlichkeiten beginnen bei Sonnenaufgang, wenn die Familienmitglieder ein wohlriechendes Bäder eingenommen und zu einer Andachtszeremonie zusammen kommen. Danach stürmen die Kinder nach draußen und lassen den Tag mit Knallkörpern erwachen. Man trägt neue Kleider, besucht Freunde, Nachbarn und Verwandte und verteilt Süßigkeiten und kleine Geschenke. Auch die durch die Straßen wandernden Kühe werden dekoriert, bemalt und mit Leckereien gefüttert, denn sie sind den Hindus heilig. Für Jains hat Diwali noch eine andere Bedeutung, denn es war an diesem Tag, dass Mahaveera die ewige Seligkeit des Nirwana erreichte.

 
6. Tag - Flug nach Khajuraho
Flug von Varanasi nach Khajuraho, einst mächtige Hauptstadt der Chandela-Dynastie, die hier eine Vielzahl von Tempeln errichten ließen. Sie sind in ihrer Bedeutung gleichrangig mit dem Taj Mahal und zählen zu den Höhepunkten jeder Indienreise. Die Tempel sind ausgezeichnete Beispiel für die indo-arische Architektur und alle Meisterwerke der Stein-metzkunst. Sie spiegeln viele Aspekte indischen Lebens wider - über Tausende von Jahren hinweg, durch die Darstellung von Göttern, Göttinnen, Kriegern, Musikern, mythischen Tieren. Einzigartig sind die erotischen Darstellungen und akrobatischen Positionen, die Tempelwände schmücken. Nach Ankunft Besichtigung der westlichen und östlichen Tempelgruppe.
1 ÜF in einem Hotel mit Garten, abseits vom Trubel (F)

Tanzfest in Khajuraho im März / Dauer ca. 1o Tage
Die besten klassischen Tänzer des Landes treten an der westlichen Tempelgruppe auf, wobei die Tempel mit Flutlicht beleuchtet werden und einen spektakulären Hintergrund bilden.

 
7. Tag - Überlandfahrt nach Orcha

Morgens Aufbruch nach Orcha, was "Hidden Place" bedeutet. Die Stadt wurde 1531 von den mächtigen Bundela-Königen gegründet und blieb bis 1783 deren Hauptstadt. Es ist eine Stadt voller Legenden, berühmter Paläste und Tempel, die den Glanz seiner Herrscher widerspiegelt. Als Kaiser Jehangir der Stadt im Jahre 1606 seine Aufwartung machte, wurde eigens für seinen Besuch ein Palast von beeindruckender Größe gebaut. Nach seinem Besuch blieb er unbewohnt. Ebenfalls einen Besuch wert sind der Lakshmi-Narayan-Tempel wegen seiner gut erhaltenen Wandmalereien, der Ram-Raja-Tempel mit seinen hoch aufragenden Türmen, der noch immer von Gläubigen aufgesucht wird und die Ehrengrabmale der Herrscher von Orcha. Alle Sehenswürdigkeiten liegen bequem in Fußnähe. 1 Übernachtung in einem Palast-Hotel (F)

OPTION für Natur- und Vogelfreunde:
Chambal Safari Lodge (empfohlener Aufenthalt 3Tage)
geöffnet vom 1. Oktober bis 30.April
ex Orcha ca. 6 Stunden Anfahrt / ex Agra ca. 1 Stunde Anfahrt

Die Chambal Conservation Foundation wurde 1999 von Kumar Ram Pratap Singh und seiner Frau Anu Dhillon Singh, einer Umweltexpertin der Universität Londongegründet mit dem Anspruch umweltverträgliche Projekte in der bisher wenig beachteten Region von Chambal ins Leben zu rufen. Die Chambal Safari Lodge ist Teil und Sitz der gleichnamigen Stiftung. Die vielfältigen und wichtigen Aufgaben sind u.a. Untersuchungen zum Erhalt der Vogel- und Tierwelt, Aufklärung und Aktionen im Kampf gegen Wilderei unter Einbeziehung der Bevölkerung, Wiederaufforstungsmaßnahmen und kontrollierter Dammbau -um die Schönheit und den Erhalt der Natur für kommende Generationen zu sichern.

Die Chambal Safari Lodge liegt 70km südöstlich von Agra und ca. 255km westlich von von Orcha im bislang versteckten Chambal Valley - umgeben von Farmland, kleinen Dörfern und dem ruhigen Gewässer des Chambal Fluss. Nur 12 Zimmer bietet die Lodge Naturliebhabern. Die Lodge mit nur 8 Zimmern bzw. kleinen Häuschen wird von Natur-schützern geleitet, die ein ausgezeichnetes Wissen ihren Gästen vermitteln. Besonders die Vogelwelt ist einzigartig, aber auch Krokodile, Flussdelfine, die selten Hirsch-ziegenantilopen mit ihren gedrechselten Hörnern und Hyänen sind hier beheimatet.

Die Lodge bietet zahlreiche Aktivitäten an:

  • Bootsausflüge auf dem ruhigen Chambal, ein entspanntes, einzigartiges Erlebnis. Ihr Naturführer zeigt und erläutert dabei Flora und Fauna und macht Sie bekannt mit Flusskrokodilen, Flussdelfinen und der heimischen Vogelwelt
  • Wanderungen und Streifzüge entlang dem Flussufer, durch Schluchten und Felder, die das National Chambal Sanctuary umgeben.
  • Begegnungen mit Dorfbewohnern, die einen Einblick in das Leben und den Alltag der Menschen geben. In kleinen Töpfereien, Webereien und Läden kann man das eine oder andere außergewöhnliche Souvenir erstehen und trägt damit direkt zum Lebensunterhalt und zur Freude der Bewohner bei.
  • Kamelsafaris - in ländlichen Gegenden immer noch ein wichtiges Transportmittel und eine wunderbare Art der langsamen Fortbewegung. Auf längst ver-gessenen Pfaden, entlang breiter Flussufer geht es zum Fort Ater, das ca. 2km von Chambal entfernt liegt. Die eindrucksvolle Festung bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Chambal Valley. Rückkehr zur Lodge auf dem Rücken Ihres Kamels oder zu Fuß entlang der Flussniederungen.
  • Jeepsafaris durch das ländliche Indien mit seinen einsamen und versteckten Dörfern und Siedlungen. Eine außergewöhnliche und faszinierende Reise in das unbekannte Indien, das keinerlei Berührungspunkte mit unserer modernen Welt hat. Besonders empfehlenswert in den Monaten Oktober/November und Ende Februar/März, wenn die Herden der Hirschziegenantilope auf Wanderschaft sind. Bei königlichen Jagden waren sie beliebte Zielscheibe und standen kurz vor der Ausrottung. Heute sind sie nur noch vereinzelt in Schutzgebieten zu finden.
8. Tag - Bahnfahrt Orcha-Agra

Kurzer Transfer von Orcha zur Bahnstation Jhansi. Bahnfahrt mit dem Shatabdi Express in ca. 2 ½ Stunden nach Agra. Begrüßung und Fahrt ins Hotel.
Je nach Ankunft Besichtigung der Grablege Itima-ud-Daulah von Mirza Ghiyas Beg. Die schöne Tochter eines Persers heiratet König Jehangir. Beider Tochter wurde berühmt als Mumtaz Mahal, die im Taj Mahal ihre letzte Ruhestätte fand. Das Grabmal der Mutter war das erste Bauwerk der Mogulzeit, das völlig aus Marmor erschaffen wurde und diente als Vorlage für das Taj Mahal. Eine reine Augenweide sind die filigranen Gitterfenster, durch die das Licht dosiert in das Innere fällt, auf die feinen Motive des Grabmals selbst.
2 Übernachtungen in Agra in einem guten 4* Hotel (F)

 
9. Tag - Agra

Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Im Roten Fort, das 1565 durch Akbar errichtet wurde, sind besonders sehenswert der Palast Jahangirs, die Audienzhalle und die Perlenmoschee. Unweit davon liegt die Altstadt mit engen Gassen und dem lebhaften Marktplatz. Ebenfalls am Westufer des Yamuna gelegen - das unvergleichliche Taj Mahal, ein Bauwerk dessen vollendete Proportionen ein Stück Himmel auf die Erde geholt zu haben scheinen. Die untergehende Sonne taucht die Grablege der Lieblingsfrau des Mogulherrschers Shah Jahan in die unterschiedlichsten Farbtöne.

 
10. Tag - Agra-Fatehpur Sikri-Jaipur

Frühmorgens Aufbruch nach Fatehpur Sikri, ehemalige Hauptstadt von Kaiser Akbar im 16.Jh., die für zehn Jahre seine Residenz war. Die schlechte Wasserversorgung zwang den Hofstaat jedoch wieder ins Rote Fort nach Agra zurückzukehren. Heute ist Fatehpur Sikri die einzige komplett erhaltene Mogulstadt in Indien. Anschließend geht es weiter nach Jaipur, in die rosarote Stadt. 3 Übernachtungen in einem traditionellen Haveli (F)

 
11./12. Tag - Jaipur mit Besichtigungen
Frühmorgens Ausflug nach Amber, in die alte Hauptstadt des ehemaligen Fürstentums Jaipur. Mit der Sänfte auf dem Rücken eines Elefanten oder zu Fuß geht es gemächlich hinauf zum Palast. Ein mächtiges Eingangsportal führt zur einstigen Audienzhalle mit Säulen, gitterartigen Galerien und zu reich verzierten Innenhöfen. Aus den Fenstern der oberen Zimmerfluchten bietet sich ein herrlicher Blick auf die umliegenden Hügel und den Palastgarten. Am Nachmittag entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Jaipur, die 1728 vom Maharaja Jai Singh II. im Schachbrettmuster entworfen und mit einer Wehrmauer umgeben wurde. Monumental der große Stadtpalast, der umgeben ist von unzähligen Basarstrassen und dem ‚Palast der Winde', heute eine pittoreske Kulisse aus Erkern und Balkonen, die nur von einer 25cm dicken Mauer gestützt wird. Der "Hawa Mahal"- Palast ermöglichte den Hofdamen am Alltagsleben der Stadt teilzunehmen und Prozessionen an Feiertagen beobachten zu können ohne selbst gesehen zu werden. Auch das Observatorium Jantar Mantar gehört zu den Inkunabeln eines Rajasthanaufenthalts. Maharaja Jai Singh II von Jaipur ließ hier wie in sieben anderen Orten Indiens futuristisch anmutende Apparaturen installieren, mit welchen der Gang der Gestirne noch heute präzise verfolgt werden kann. Inspiriert wurden seine ambitionierten Bauvorhaben von der Vorstellung, dass die Ordnung des Kosmos sich in Korrespondenzen zeigt, jeder Ort zum Zentrum des Ganzen werden kann, jede Stadt die Weisheit des großen Zusammenhangs in sich birgt.
 
13. Tag - Rückkehr nach Delhi

oder Flug / Weiterreise nach Udaipur
lt. Programm "Klassisches Rajasthan"

 
Reisepreis für diese Privatreise auf Anfrage

Beste Reisezeit:
Mitte Oktober bis Mitte März mit Durchschnittstemperaturen von
ca. 20-24°C. Nachts kann es auf ca. 8° C abkühlen.

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